NEWS

18.03.2016 | von Klaus Kreuzer

Ich war für ein paar Tage in Kiev, um mich über die Wohnungs- und Lebenssituation der kleinen Melanya zu informieren. Wir haben ja nun zumindest für die nächsten Monate das Geld für die Miete zusammen und ich habe der Oma versprochen, dass sie weiterhin in Kiev bleiben können - der sehr rührigen Großmutter ist ein Stein vom Herzen gefallen. Allerdings leben die beiden von ca. 180 € im Monat, wobei davon ca. 40 € Energiekosten weggehen - heißt im Klartext, von rd. 140 € muss die Oma sowohl Kleidung als auch Essen bestreiten. Geld für einen Kindergarten ist da nicht mehr drin. Wir müssen das ändern. Leider lässt unser Stiftungszweck keine Zuwendungen zu Mietkosten zu, also müssen wir das privat regeln. Mal sehen...

10.03.2016

Die Spendenplattform "betterplace" haben wir nun verlassen - es gingen seit Wochen keine Spenden mehr ein, viele Leute haben aber für diesen Zweck direkt an die FKS Geld überwiesen. Wir haben das Konto aufgelöst und bezahlen nun davon ein paar Monate Miete voraus. Vielen Dank an die Spender

25.12.2015

Er wünsche sich "eine solidarische Gemeinschaft zu erhalten, die lebenswert ist" hat Dr. Dr. Christoph Hölzel einmal gesagt. Um das zu erreichen, engagierte sich der Jurist und Philosoph nach seiner Pensionierung im Arbeiter-Samariter-Bund, im Marienstift München und war an der Organisation "ConSozial" beteiligt.

 

Der Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse und Inhaber der Pater-Rupert-Mayer-Medaille war auch in der Ukraine ausgezeichnet worden - für sein Engagement bei der Einrichtung eines Pendants der ICP München in Kiev, dem noch 59 weitere solche Zentren folgten, die sich um Kinder mit Cerebralparesen kümmern.

 

Bis zu seinem Tod am Heiligen Abend 2015 war er Vorsitzender des Münchner ICP-Stiftungsrates. Herr Dr. Dr. Hölzel begleitete unsere Stiftung als Beiratsmitglied seit der Gründung.

Wir bedauern diesen Verlust aufrichtig und trauern mit seiner Witwe.

12.12.2015

Wir versuchen nun über eine Crowdfundingplattform Geld für die Kleine aufzutreiben. betterplace.org ist eine speziell für karitative und soziale Zwecke geschaffene Bühne. Wir hoffen, dass wir die Miete für das Apartement des Mädchens so zusammenbekommen.

https://www.betterplace.org/de/projects/37117-hilfe-fur-melanya-ein-ukrainisches-waisenkind

Vom 14.-17.05.2015 waren wir, der Vorstand der FKS, in Kiev, um uns vom Fortgang der Versorgung unserer Schützlinge zu überzeugen und auch neue Bewerber zu sehen, da ein betreutes Kind nun mit 18 Jahren aus dem Langzeitprogramm ausscheidet. Die beiden Geschäftsführer Alexander Stetsenko und Konstantin Rykhlevsky haben wie immer ganze Arbeit geleistet, die Patienten sind bestens versorgt, die orthopäd. Hilfsmittel auf dem neuesten Stand.

 

Trotzdem war die Freude getrübt, weil unser Neuzugang aus Mariupol - die kleine Melanya - Gefahr läuft, buchstäblich auf der Straße zu sitzen. Die FKS bezahlt ja bis Ende Mai die Miete für eine Wohnung in Kiev, aber danach haben wir keinerlei Geldmittel zur Verfügung, um diese kleine Wohnung zumindest für ein Jahr weiter anzumieten. Melanya müsste Anfang Juni nach Dnipropetrowsk zu Bekannten umziehen - ein Unding, da wir sie in der Nähe der Werkstatt haben müssen, um wg. des schnellen Wachstums ihre Unterschenkelprothese zeitnah anpassen zu können. Zurück nach Mariupol kann Oma und Enkelin sowieso nicht, da die Wohnung dort zerstört ist und es der Kleinen nicht zumutbar wäre, sie genau an den Ort zu bringen, an dem direkt neben ihr die Mutter von Granatsplittern zerfetzt wurde und sie selbst schwerst verwundet einen Teil ihres Beins verlor. Sie war lange genug traumatisiert und taut nun langsam wieder auf.

 

Wir hoffen, dass es uns gelingt, ein paar hundert Personen zu finden, die lediglich einen einzigen Euro pro Monat spenden, damit die kleine Familie in Kiev bleiben kann und wir auch ein wenig Geld für Lebensmittel neben den Mietkosten übrig haben. Die 50€-Rente der Großmutter reicht weder für das eine noch für das andere. Und Melanya kann erst um eine Behindertenrente eingeben, wenn sie einen festen Wohnsitz hat.

 

Bitte spenden Sie - mit nur einem einzigen Euro pro Monat helfen Sie der Kleinen, ein wenig teilzunehmen an einem normalen Leben ohne Krieg, ohne Not. Und sie bewahren die Beiden buchstäblich vor dem Leben auf der Straße, da sie keine Verwandten oder Freunde in Kiev haben. Benützen Sie unseren Spendenknopf auf der Seite dieser page oder - wenn Sie kein paypal Konto haben - helfen Sie uns mit einer Überweisung auf das nebenstehende Konto.

Vielen Dank an alle Unterstützer!

Nachruf

11. Jan 2015 - Im Alter von 95 Jahren verstarb heute der Stiftungsgründer, Fritz Kreuzer. Sein Tod kam unerwartet, trotz des hohen Alters. Ein Schlaganfall beendete sein jahrzehntelanges Engagement für die wie immer Schwächsten der Schwachen - die Kinder. Kinder in der Ukraine, einem bis heute krisengeschüttelten Land, das eine ausreichende Hilfe und Versorgung seiner Schwerstbehinderten nur unzulänglich zu leisten imstande ist.

 

Auch wenn es angesichts der unzähligen Betroffenen nur ein Tropfen auf den heißen Stein war und ist: jedes schwerbehinderte Kind, jeder Jugendliche, der mit Hilfe moderner prothetischer Hilfsmittel zurück in ein einigermaßen geordnetes Leben finden kann, wird ihm sein Engagement danken.

 

Der Vater, Onkel und Freund wird in Erinnerung bleiben als einer, der mehr tat als nur warme Worte zu verschenken. Einer, der sein Engagement lebte und nie vergaß zu geben. Zurück bleiben eine Familie und die Mitglieder und Förderer der Stiftung. Wir. Und wir werden sein Ziel, die Hilfe für die Kinder, weiterführen.

 

Wir wünschen ihm, dem Rastlosen, die Ewige Ruhe

Neuigkeiten, Änderungen

Zum 31.12.2012 trat der Gründer der FKS-Stiftung, Herr Fritz Kreuzer, aus Altersgründen von seinem Amt als 1. Vorsitzender der Initiative zurück, bleibt aber in beratender Position seiner Stiftung treu. Wir freuen uns, dass er trotz seines hohen Alters von fast 93 Jahren immer noch unermüdlich seiner Sache treu bleibt.

 

Der Stiftungsrat wählte einstimmig seine Tochter, Frau Christine Kazenwadel, als Nachfolgerin für das Amt, ihr Ehemann, Herr Horst Kazenwadel, nahm die Wahl als Stellvertreter an.

 

Gleichzeitig nahm die FKS ein neues Mitglied in den Stiftungsrat auf: Herr Michael Binner wurde zum 1. Januar 2013 willkommen geheißen. Der Unternehmensberater wird sich in erster Linie um die Kontakte zu großen Unternehmen bemühen, um das Sponsoring zu forcieren.

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