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Eltern
betroffener Kinder verkaufen oft ihren gesamten Besitz, um die Behandlungskosten
zu finanzieren - geht das Geld zur Neige, sind die kleinen Patienten
in ihrer letzten Lebensphase völlig auf sich alleine gestellt.
Nicht einmal ein schmerzlindernder Behandlungsansatz kann für
sie dann finanziert werden.
Im Januar 1999 wurde die staatliche Unterstützung für
die Klinik völlig eingestellt, die Eltern müssen nun alles
aus eigener Tasche bezahlen. Und so stellt sich dann ein Patientenschicksal
dar: die kleine Olha W., dreieinhalb Jahre alt, leidet an einem
Wilmssarkom. Die vierköpfige Familie verfügt über
ein Einkommen von 150 Hrywna monatlich und trotzdem brachte sie
bis heute über 5000 Hrywna für die Behandlung ihres Kindes
auf. Nun ist das Geld verbraucht, eine weiterführende Behandlung
nicht mehr möglich. Das Todesurteil für die kleine Olha.
Nicht allen Kindern kann geholfen werden, aber jede noch so kleine
Unterstützung gibt den Menschen die Hoffnung, nicht ganz von
Gott und der Welt verlassen zu sein.
Olha Tkaczenko
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