Die einfachen und armen Einwohner kreditieren den Staat zwangsweise in Form von nicht ausgezahlten Renten, Stipendien, Sozialgeldern und von der Regierung nicht getätigter Haushaltsausgaben in den sozialen Bereichen und des Gesundheitswesens.
Die demografischen und sozialpsychologischen Auswirkungen sind in der Tat erschreckend: zwischen 1991 und 97 ist die Bevölkerung um mehr als 1 Mio Menschen geschrumpft. Als Folge sinkender Geburtsraten und einer wachsenden Sterblichkeitsrate ging die Bevölkerung um weitere 400.000 Personen zurück.
Die Lebenserwartung der männlichen Bevölkerung ist auf 61,6 Jahre und bei den Frauen auf 72,8 Jahre gesunken. Etwa 700.000 Alkoholiker und eine hohe Kindersterblichkeit sind traurige Begleiterscheinungen der Transformation der Ukraine. 1996 wurde die Arbeitslosigkeit noch mit 5-10% angegeben, im Jahr 2000 lag der Wert der geschätzten verdeckten Arbeitslosigkeit bei 30%.
Mehr als 60% der Ukrainer leben mit einem Einkommen von rd. 25 Euro unterhalb der Armutsgrenze, die offiziellen Statistiken weisen seit etwa zehn Jahren einen drastisch abnehmenden Verbrauch von Fleisch, Obst und Gemüse aus. Die Kluft zwischen Arm und Reich nimmt ständig zu - ca. ein Drittel des Volksvermögens teilt sich eine Schicht von 10% der Bevölkerung. Ein weiterer die Armut treibender Faktor ist der niedrige








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