Zurück in München bittet Fritz Kreuzer den damaligen Oberbürgermeister Kronawitter unter Hinweis auf die Städte-partnerschaft Kiew-München um Hilfe für die behinderten Ukrainer. Innerhalb kürzester Zeit finden 100 Rollstühle und ebenso viele Gehhilfen den Weg in die ukrainische Hauptstadt.
Im Innungsmeister der Orthopädiehandwerker - Herrn Ferdinand Gottinger - findet die Hilfsaktion einen kompetenten und engagierten Mitstreiter. Er fertigt in seinem eigenen Betrieb kostenlos Spezialprothesen für ehemalige Afghani-stansoldaten, die in Münchner Krankenhäusern zusätzliche medizinische Hilfe erhalten und in kostenfreien Wohnungen des ehemaligen Arbeitgebers von Fritz Kreuzer wohnen.

HandprotheseIm Jahr 1990 werden zwei Dutzend schwerst strahlen-geschädigte Kinder aus Tschernobyl im KKH München-Schwabing untersucht und bekommen Prothesen. Die Bitten um HIlfe aus der Ukraine verhundertfachen sich zu dieser Zeit und es wird klar, dass die orthopädische Versorgung nicht in München alleine weiterzuführen ist.

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