Bereits zum Ausgang des 18.Jhs. galt die Ukraine als russisches Kernland. Der Adel wurde weitgehend russifiziert. Das auch als Kleinrußland bezeichnete Agrarland verharrte allerdings in großer Rückständigkeit. Erst nach 1860, als die Industrialisierung einsetzte, wurden die Bauern aus der Leibeigenschaft entlassen. Ende des 19.Jhdts. war die Ukraine zum wichtigsten Kohle- und Stahllieferanten innerhalb des Russischen Reichs geworden.
Nach der Oktoberrevolution 1917 erlangte die Ukraine für eine kurze Zeit politische Selbständigkeit, doch im Jahre 1921 wurde sie zwangsläufig als ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik in die UdSSR integriert.

Als Folge des russisch-polnischen Krieges wurden die westlichen Landesteile mit der Hauptstadt Lwiw 1921 an Polen abgetreten.












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