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Sowohl
in der Zeit der Zugehörigkeit zum polnischen Königreich
als auch zunächst innerhalb des Russischen Reiches genossen die
Ukrainer weitgehende Autonomie. In diese Epoche fällt die Blüte
des ukrainischen Kosakentums, das symbolhaft für Freiheitsliebe
und militär-demokratische Lebensformen steht. Höhepunkte
in seiner Entwicklung erlebte es zunächst im 16.Jh. mit der Saporischer
Sitsch und später Mitte des 17.Jhs. im zweiten Kosakenhetmanat
unter Bohdan Chmelnytzki und zuletzt unter dem Hetman Iwan Masepa.
In mehr als zwei Jahrhunderten hatte es sich auf weite Teile der Ukraine
ausgedehnt. Unter der Herrschaft des russischen Zaren Peter
des Großen (1689 bis 1725) gewann das ukrainische Territorium
an wirtschaftlicher und strategischer Bedeutung, im Mittelpunkt stand
der Zugang zum Schwarzen Meer. Die Autonomie der Kosaken wurde jedoch
durch ihre Aufsplitterung und Umsiedlung zurückgedrängt.
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