Dr. Gregorij Klmniuk


Frau Olha Tkaczenko

 

 

 

 

 

 

Mehr als 30.000 direkt oder indirekt betroffene Personen - so die inoffiziellen Schätzungen - leiden unter den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, nicht gerechnet die Kinder, die schwere Geburtsschäden davontrugen - bis heute. Für krebskranke Kinder gibt es in der ganzen Ukraine nur eine einzige Anlaufstelle: die onkologische Kinderklinik unter der Leitung von Dr. Gregorij Klymniuk (Abb. links oben).
Der engagierte Neurologe und Chirurg leitet ein Team von 10 Ärzten und rd. 15 Schwestern, die für einen Hungerlohn (eine Schwester verdient ca. 20 Euro monatlich, ein Arzt ca. 90 Euro) Tag und Nacht für ihre kleinen Patienten da sind. Die Onkologie versorgt jährlich zwischen 500 und 800 Kinder, wobei Dr. Klymniuk rd. 200 operative Eingriffe vornimmt. Es fehlt in der Klinik an allem - vor allem an den teuren Zytostatika. Dieses Medikament müssen die Eltern der Kinder meist aus eigener Tasche bezahlen. Oft das Todesurteil für die Kleinen, da die Eltern sich diese Summen einfach nicht leisten können. Das KKH erhält vom Staat nur 0,35 Euro täglich als Zuschuss für das Essen der Kinder: ein Grund mehr für die in der Ukraine geborene Initiatorin der Klinik, Frau Tkaczenko, noch mehr zu tun als das ohnehin Machbare.





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